Ratgeber Hirninfarkt

Informationen für Betroffene und Angehörige

Wissenswertes

Aneurysma

Ausdehnung eines arteriellen Blutgefäßes; bildet sich bevorzugt in Gefäßgabelungen (z. B. am Hals) und kann einen ischämischen Hirninfarkt verursachen

Bobath-Konzept

Behandlungskonzept, das u. a. auf physiotherapeutische Elemente zurückgreift; wird z. B. in der Hirninfarkt-Rehabilitation eingesetzt

Computertomographie (CT)

bildgebendes Verfahren; eine computergestützte Röntgenmethode, die u. a. zur Schlaganfall-Diagnose eingesetzt wird

Hemiplegie

totale Halbseitenlähmung

Liquor

Nervenwasser, das Gehirn und Rückenmark umgibt

Neuron

Nervenzelle

transitorische ischämische Attacke (TIA)

neurologische Ausfälle von wenigen Sekunden oder Minuten, die sich innerhalb kürzester Zeit zurückbilden, ohne dass ein Defekt zurückbleibt; sie gelten als Frühwarnsymptom für einen drohenden Hirninfarkt

msf

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Dieser Artikel gibt Ihnen einige nützliche Hinweise, wie Sie Hirninfarkten vorbeugen können.

Schlaganfall-News von Curado.de

  • Stents - fragwürdige Gefäßstützen bei Schlaganfall 02.02.2012
    Nach einem Schlaganfall droht den Betroffenen nicht selten ein erneuter Hirninfarkt, der bei wenigen Patienten eine Einengung der Blutgefäße im Gehirn verursacht. Diese Engpässe können mit Hilfe von Gefäßstützen - sogenannten Stents - erweitert werden. Im vergangenen Jahr musste eine amerikanische Studie jedoch abgebrochen werden, nachdem darin 14,7 Porzent der Patienten nach Einsetzen eines Stents ins Gehirn innerhalb von 30 Tagen einen weiteren Schlaganfall erlitten hatten oder verstorben waren.
  • Quiz zum Thema Schlaganfall 27.01.2012
    Als Schlaganfall wird eine plötzliche Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die zu neurologischen Ausfällen, Behinderungen und zum Tod führen kann. Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen und Todesursachen in Deutschland.
  • Schlaganfall-Patienten zuerst medikamentös behandeln 20.01.2012
    Im Zuge der aktuellen Debatte um fehlerhafte Medizinprodukte werden auch kritische Stimmen zur Sicherheit von Gefäßstützen, sogenannten Stents, in der Verhütung wiederholter Schlaganfälle laut. Nach einem Schlaganfall droht den Betroffenen nicht selten ein erneuter Hirninfarkt. Bei wenigen Patienten verursacht diesen eine Einengung der Blutgefäße im Gehirn.